IWPZ 2018: Über 2000 Weine auf dem Prüfstand

2052 Weine aus 20 Ländern und den bedeutendsten Anbaugebieten der Welt hatten Produzenten, Weinhändler und Grossverteiler zur 25. Internationalen Weinprämierung Zürich - IWPZ eingereicht. Ein repräsentativer Ausschnitt aus dem aktuellen Weinangebot des Schweizer Markts war auf dem Prüfstand. 238 Kandidaten wurden von der Fachjury mit einem Golddiplom ausgezeichnet, 387 holten Silber. – Der von der EXPOVINA veranstaltete Wettbewerb ist die einzige umfassende Prüfung des Weinangebots auf dem Schweizer Markt.

Mit über 1215 Weinen dominierte die Schweiz das Teilnehmerfeld, gefolgt von Italien, Spanien und Frankreich. Die europäischen Weinländer hatten insgesamt 722 Kandidaten im Wettbewerb, die Neue Welt deren 115. Die Jury bestehend aus rund 150 Fachleuten aus Forschung, Produktion, Handel und Gastronomie beurteilte vom 17. bis zum 20. Juli 2018 im Technopark Zürich die Weine. Sie prüfte die Muster in einer Blinddegustation bezüglich Farbe, Klarheit, Geschmack, Gehalt und Harmonie. Jeder Wein wurde durch eine Gruppe von fünf Experten auf Basis des internationalen 100-Punkte-Systems bewertet.

Erfolgreiche Schweizer Weine
Von den insgesamt 238 Golddiplomen gingen dieses Jahr 144 an Schweizer Weine, 97 an weisse und 47 an rote. 256 einheimische Gewächse holten sich Auszeichnungen in Silber.

Das Wallis bestätigte namentlich bei den Weissweinen mit 45 Gold- und 51 Silberdiplomen seine Führungsrolle. Zudem gab es noch acht Mal Gold und fünf Mal Silber für Süsswein-Spezialitäten aus dem grössten Weinbaukanton. Die Roten aus dem Wallis verdienten sich 18 Mal Gold und 45 Mal Silber.

Die Waadt glänzte mit insgesamt 88 Auszeichnungen. 24 Gold- und 46 Silber-Diplome gab es allein für die Weissen. Die Genfer Weine verdienten sich 6 Mal Gold und 10 Mal Silber. 1 Mal Gold und 4 Mal Silber holten sich Vertreter der Drei-Seen-Region.

Erfreulich war der markante Auftritt des Weinbaukantons Tessin. 7 Mal Gold und 14 Mal Silber gab es für die Rotweine, wovon einen grossen Anteil des Erfolgs die Merlots des Jahrgangs 2015 haben.

Zweitwichtigste Schweizer Weinbauregion an der Internationalen Weinprämierung Zürich ist traditionellerweise die Deutschschweiz. Sie glänzte dieses Jahr mit einem ausserordentlich erfolgreichen Auftritt. 100 Weine wurden von der Jury mit Diplomen ausgezeichnet, davon 36 mit Gold. Der Pinot Noir 2015 und frisch-fruchtige 2017-er Weisse konnten überzeugen.

Italien weiter in Front
Das für die Schweiz wichtigste Weinland unterstrich auch an der IWPZ seine Leader-Position. 70 Diplome gab es zu feiern, davon 25 Mal in Gold und 33 Mal in Silber für Rotweine. Eher überraschend sind die Auszeichnungen für die Weissen aus Italien, 4 Mal Gold und 8 Mal Silber.

Auf «Augenhöhe» begegneten sich im Concours die Vertreter der beiden anderen wichtigen Provenienzen, Frankreich und Spanien, mit 30 resp. 31 Diplomen. Dahinter folgen Portugal und Österreich mit einem respektablen Anteil an qualitativ hochstehenden Weissweinen.

Sonderpreise
Aus Anlass des Jubiläums gab es 28 Sonderpreise zu gewinnen. Ausgezeichnet wurden mit diesen die besten Weine verschiedener Schweizer Anbaugebiete sowie der bedeutendsten Weinländer Europas und der Neuen Welt. Die Sieger konnten die Sonderpreise im Rahmen eines festlichen Gala-Abends im Zürcher «Metropol» entgegennehmen. Vor den 120 Gästen aus der Weinbranche wurden erstmals auch die besten Weine aus den Kategorien Schaumwein, Biowein, Roséwein und Süsswein erkoren.

Die Gewinner der Sonderpreise wurden aus Anlass des Jubiläums in einer Spezialbeilage von Vinum gewürdigt. Europas Weinmagazin ist erstmals Medienpartner der IWPZ.

 

 


IWPZ 2019

Die 26. Internationale Weinprämierung Zürich (IWPZ) findet vom 2. bis 5. Juli 2019 statt. Nähere Informationen folgen.


Zürcher Wein-Ausstellung

expovinaPRIMAVERA

Internationale Weinprämierung Zürich – IWPZ